Krankenkassen als strategischer Partner für Gesunde Arbeit

04.04.2024 | Moove GmbH | Lesezeit 3 Minuten

4 Personen halten Teil eines Puzzles in der Hand
Quelle: Zukunft Personal

Das Wichtigste in Kürze

Die Partnerschaft zwischen Unternehmen und Krankenkassen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement bietet mehr als nur finanzielle Unterstützung, sondern ermöglicht eine ganzheitliche und effektive Umsetzung von Gesundheitsmaßnahmen. Durch die Bündelung von Fachwissen, den Einsatz digitaler Technologien und eine transparente Kommunikation entsteht eine erfolgreiche Zusammenarbeit, die langfristig von gegenseitigem Nutzen ist.

Krankenkassen spielen eine entscheidende Rolle im Gesundheitswesen, nicht nur als Finanzier, sondern auch als strategische Partner im Betrieblichen Gesundheitsmanagement und somit für Gesunde Arbeit. In den letzten Jahren haben sich die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der Krankenkassen erheblich erweitert, da sie sich zunehmend darauf konzentrieren, die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Versicherten aktiv zu fördern und zu erhalten.

Für Unternehmen hört es sich erst einmal simpel an: Krankenkassen finanzieren Maßnahmen im BGM, weil sie gesetzlich dazu verpflichtet sind einen gewissen Anteil der Gelder in die Gesundheit von Mitarbeitenden zu investieren. Unternehmenseigene Budgets werden dadurch geschont oder erweitert und die Mitarbeitenden profitieren von qualitative hochwertigen Maßnahmen.

Über die finanzielle Unterstützung hinaus, ist es mehr als sinnvoll, Krankenkassen auch in strategische Überlegungen einzubeziehen, da sie einen essentiellen Mehrwert liefern.

Warum sollten Krankenkassen nicht nur als Finanzier gesehen werden, sondern als strategischer Partner Integration finden?

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement ist umfangreich und reicht von einfachen Maßnahmen der Gesundheitsförderung über komplexe Workshops für unterschiedliche Zielgruppen bis hin zur Erfüllung gesetzlicher Vorgaben (bspw. Psychische Gefährdungsbeurteilung, BEM). Es wird schnell deutlich – insbesondere in der praktischen Umsetzung -, dass eine einzelne Person nicht die Bandbreite aller Fachspezifikation in den diversen Bereichen gleichzeitig abdecken kann.

Die Erfahrung zeigt, dass BGM-Teams in Unternehmen meist mit einer geringen Personenanzahl bestückt sind und genau an dieser Stelle wird die Herausforderung der eingeschränkten vorhandenen Kapazität deutlich. Doch nicht nur kapazitativ bilden Krankenkassen eine Unterstützung, denn Partner aus dem Bereich der Sozialversicherung bringen zudem erweitertes Fachwissen ein, in Bereichen, die keinen wesentlichen Teil des BGM-Wissens darstellen.

Auch der Einbezug und die Nutzung von Gesundheitsdaten und digitalen Technologien zur Identifizierung von Gesundheitstrends wird durch eine intensive Zusammenarbeit mit Krankenkassen möglich. Durch diesen Einsatz sowie die Nutzung von künstlicher Intelligenz und anderen digitalen Technologien, können Krankenkassen die Effizienz und Wirksamkeit von Gesundheitsprogrammen optimieren und individuelle Gesundheitsrisiken frühzeitig erkennen.

Wie werden Krankenkasse, Unternehmen (und Dienstleister) eine Einheit und zu strategischen Partnern?

Wie jede Zusammenarbeit ist auch das Zusammenspiel von Krankenkasse und Unternehmen (und externem Dienstleister) ein Geben und Nehmen. Jede Partei hat Bedürfnisse, Ansprüche, Vorstellungen und Benefits zu bieten, die in die Partnerschaft eingebracht werden. Hier gilt es einen Mittelweg zu finden, der für alle Partner passend ist. Der Fokus liegt dabei auf der Bündelung der Expertisen und dem gegenseitigen Ausgleichen von Schwächen. Die jeweiligen Stärken stehen im Vordergrund, so wird die Partnerschaft zu eine Symbiose. 

Aber wie so oft gilt auch hier, dass das Zusammenwachsen Zeit braucht. Zeit, damit Vertrauen entstehen kann und die gegenseitigen Stärken eruiert werden können.

Bevor eine Zusammenarbeit fixiert wird, sollten in ersten Gesprächen die gegenseitigen Vorstellungen und Ansprüche Abgleich finden. Weichen diese zu stark voneinander ab, ist das Scheitern vorprogrammiert. Dann sollte die Suche nach Partnern erneut aufgenommen werden – der rein finanzielle Aspekt sollte kein alleiniges Kriterium für eine Partnerschaft darstellen. Wenn die Bedürfnisse in Einklang gebracht werden können, sind das gute Vorzeichen für eine langfristig erfolgreiche Zusammenarbeit.

Ist eine Zusammenarbeit beschlossen, muss eine solide Vertrauensbasis geschaffen werden. Diese entsteht durch offene, transparente und regelmäßige Kommunikation.

Eine Patentlösung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gibt es wie so oft nicht - Aspekte, die Beachtung finden sollten und die von Beginn an in Abgleich gebracht werden können aber schon. Und genau dieser Abgleich macht den Unterschied und ist letztlich der Schlüssel zum Erfolg für eine von Beginn an erfolgreiche Partnerschaft.

Besuchen Sie den Vortrag der MOOVE GmbH zum Thema „Krankenkassen zu strategischen Partnern machen“ auf der Zukunft Personal Nord am 24.04.24, Solution Stage I von 10:05 bis 10:35 Uhr.

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